Vom Suchen, Finden und dem Mut, den Fokus neu zu setzen.

In einer Welt voller Algorithmen entscheiden wir selbst, welche Brennweite wir für unser Leben wählen. Dieser Beitrag ist ein Dankeschön an inspirierende Impulse und ein Plädoyer dafür, gewonnene Zeit wieder in echte, menschliche Verbindungen zu investieren.
3 Min. Lesezeit  | 👤︎ Autor: Roland Fankhauser

Abenteuer beginnt dort, wo die gewohnten Pfade enden und das Vertrauen in den Moment übernimmt. Es muss nicht immer die Expedition am anderen Ende der Welt sein; oft liegt das größte Abenteuer im Wagnis, sich auf eine neue Sichtweise einzulassen. Für mich bedeutet Adventure, die Komfortzone des Digitalen zu verlassen und das Ungeplante zuzulassen. Es geht um den Pulsschlag, den man spürt, wenn man vor einer neuen Herausforderung steht – sei es ein steiler Pfad oder ein weißes Blatt Papier. Jedes Abenteuer schärft unsere Sinne für das Wesentliche. Es lehrt uns Resilienz und schenkt uns Geschichten, die man nicht scrollen, sondern nur erleben kann. Am Ende sind es diese Momente, die unser Mindset formen und uns wachsen lassen. Ein Abenteuer ist die Einladung, das Leben in seiner ganzen Intensität zu spüren.

Manchmal spült einem das weite Web genau das vor die Füße, was man gerade braucht. Heute war es ein Beitrag von Christian Anderl über sein Projekt „Väter.co“. Er spricht darin von einem Buch – einem haptischen Anker voller Geschichten über stolze und hadernde Väter. Was mich daran so fasziniert hat, war gar nicht nur das Thema Vaterschaft an sich, sondern das übergeordnete Ziel: Verbindung schaffen.


Es geht um das WIR und das Gemeinsame. Und genau da schließt sich der Kreis zu meinem Herzensprojekt offlinepleasure.

Ich möchte nicht mit dem erhobenen Zeigefinger durch die Welt gehen. Ich will nichts verteufeln oder besserwisserisch in die Welt posaunen. Vielmehr möchte ich unaufgeregte Impulse setzen. In einer Zeit, in der uns Algorithmen oft vorschreiben, was wir fühlen oder sehen sollen, ist es ein Akt der Freiheit, sich davon zu lösen – ohne den Fortschritt an sich zu verdammen.

Christian sagte einen Satz, der mich tief bewegt hat:

„Lasst uns diese neuen Tools klug nutzen, um das Lästige in unserem Alltag zu minimieren, damit wir die gewonnene Zeit wieder in menschliche Verbindungen investieren können.“


Genau das ist mein Ansatz. Ich lerne gerade erst, kleine Geschichten zu schreiben. Meine Ausdrucksform ist die Kamera. Auf unseren Reisen, beim Wandern oder einfach draußen in der Natur versuche ich, die Brennweiten des Lebens zu testen. Ich kann den Lauf der Zeit nicht ändern und ich will die Welt auch nicht künstlich beschönigen. Aber ich kann die Kamera so halten, dass ich – wie bei einem Panorama – den Fokus auf das Positive lege. Das bedeutet nicht, das Schwere auszublenden. Es bedeutet, den Ausschnitt zu wählen, den ich aktiv gestalten und beeinflussen kann.

Es gibt diesen Satz, dass es zwei sinnlose Tage im Leben gibt: das Gestern und das Morgen. Beides ist außerhalb unserer Reichweite. Was bleibt, ist das Hier und Jetzt.


Vielleicht ist mein kleiner Auftritt hier im Netz „unprofessionell“. Vielleicht findet Google diese Zeilen nie, weil ich keine Ahnung von SEO-Rankings, WordPress-Themes oder den Tiefen der DSGVO habe. Aber: Es ist meins. Ich habe es gebastelt. Es ist mein Platz zum Philosophieren und zum Teilen von Gedanken.

Es ist mein Versuch, an die wertvollen menschlichen Verbindungen zu erinnern. An offene, ehrliche Gespräche über die Geschenke des Lebens – wie das Wunder, neues Leben wachsen zu sehen. Danke an Menschen wie Christian, die meine Timeline bereichern und mich motivieren, meinen eigenen, kleinen Weg weiterzugehen.

Lasst uns die Technik nutzen, um Zeit zu gewinnen – und diese Zeit dann offline zu verschwenden. Mit Menschen. Mit Gesprächen. Mit echtem Leben.

Erkunden ist eine Form der Achtsamkeit mit offenen Augen und einer neugierigen Linse. Wenn wir unsere Umgebung erkunden, suchen wir nicht nach dem perfekten Instagram-Spot, sondern nach der Seele eines Ortes. Es geht darum, Details wahrzunehmen, die im Vorbeieilen oft übersehen werden – das Moos auf einem alten Stein oder das Lichtspiel im Wald. Exploring heißt für mich auch, die eigenen Gedankenräume zu durchforsten und neue Perspektiven zuzulassen. Wir sind Entdecker in einer Welt, die oft schon „fertig“ erklärt wurde, doch jeder Blickwinkel ist einzigartig. Durch das bewusste Erkunden schalten wir das Rauschen des Alltags stumm. Es ist eine Suche nach Wahrheit und nach kleinen Wundern direkt vor unserer Haustür. Wer erkundet, bleibt geistig beweglich und offen für das Unerwartete.

In den Kommentaren unter seinem Video las ich einen Austausch, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Auf die Hoffnung eines Zuschauers, dass der Trend wieder zurück zu mehr Menschlichkeit schwingt, antwortete Christian:

„Mir ist egal, ob ich richtig liege. Ich entscheide mich dafür, es für mich so zu leben. Was die anderen tun, kann ich eh nicht weiter beeinflussen. Aber vielleicht gehen zwei, drei Leute mit, wenn man vorausgeht.“

Genau das ist es. Es geht nicht darum, eine Massenbewegung zu starten oder den Algorithmus zu besiegen. Es geht darum, für sich selbst eine Entscheidung zu treffen – und damit vielleicht zum Leuchtturm für ein paar andere zu werden.

Jeder Abschluss ist gleichzeitig der Keim für etwas Neues, ein Innehalten im Fluss der Zeit. Der letzte Beitrag ist niemals das Ende der Geschichte, sondern nur ein fixierter Moment in einer ständigen Weiterentwicklung. Hier lassen wir das Erlebte Revue passieren und ziehen unsere Schlüsse, um mit frischem Fokus weiterzugehen. Es ist der Ort für ein Resümee, das nicht bewertet, sondern dankbar annimmt, was war. In der Ruhe nach dem Schreiben finden wir die Kraft für das nächste Kapitel unserer Reise. Wir lassen die Zeilen wirken und geben dem Gelesenen Raum, um im Alltag der Leser zu resonieren. Ein Abschluss ist wie das Senken der Kamera nach einem perfekten Schuss: Der Moment ist eingefangen, aber das Leben geht weiter. Er erinnert uns daran, dass jede Geschichte ihre eigene Zeit hat.

About Christian Anderl

Ein Blick über den Tellerrand: Christian Anderl & Väter.co .

Wenn man sich mit Achtsamkeit und dem Fokus auf das Wesentliche beschäftigt, begegnet man Menschen, die den gleichen „Filter“ auf das Leben gesetzt haben. Einer davon ist für mich Christian Anderl.

Viele kennen ihn vielleicht als Fotografen mit einem unglaublichen Gespür für Licht und den richtigen Moment. Doch was mich an seiner Arbeit wirklich berührt, ist sein Blick auf das Menschliche hinter der Linse. Mit seinem Projekt Väter.co hat er einen Raum geschaffen, der so wichtig wie selten ist: Ein Ort für echte, ungeschönte Geschichten über das Vatersein – mit all dem Stolz, dem Glück, aber auch dem Hadern und den Zweifeln. Es geht dabei um viel mehr als nur Elternschaft; es geht um die Rückkehr zur haptischen Welt (in Form eines wunderschönen Buches) und um das Schaffen von Verbindungen, die tiefer gehen als ein flüchtiger Klick im Netz.


.
Ein Plädoyer für echte Verbindung und das Sichtbarmachen von Emotionen.

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Kluge Gedanken zu Fotografie, Technik und der Kunst, sich als Mensch nicht im digitalen Rauschen zu verlieren.

ECHTHEIT – Ein tiefgehender Blick auf das Abenteuer Vatersein und die Kraft echter, ungeschminkter Geschichten.

Screenshot vom Webauftritt von Christian Anderl auf vaeter.co – offlinepleasure.at
Screenshot vom Webauftritt von Christian Anderl auf YouTube – offlinepleasure.at

INSPIRATION – Kluge Gedanken über Fotografie, Technik und den Mut, den Fokus wieder auf das Menschliche zu setzen.

Ein Blick über den Tellerrand: Christian Anderl & Väter.io .

Wenn man sich mit Achtsamkeit und dem Fokus auf das Wesentliche beschäftigt, begegnet man Menschen, die den gleichen „Filter“ auf das Leben gesetzt haben. Einer davon ist für mich Christian Anderl.

Viele kennen ihn vielleicht als Fotografen mit einem unglaublichen Gespür für Licht und den richtigen Moment. Doch was mich an seiner Arbeit wirklich berührt, ist sein Blick auf das Menschliche hinter der Linse. Mit seinem Projekt Väter.co hat er einen Raum geschaffen, der so wichtig wie selten ist: Ein Ort für echte, ungeschönte Geschichten über das Vatersein – mit all dem Stolz, dem Glück, aber auch dem Hadern und den Zweifeln. Es geht dabei um viel mehr als nur Elternschaft; es geht um die Rückkehr zur haptischen Welt (in Form eines wunderschönen Buches) und um das Schaffen von Verbindungen, die tiefer gehen als ein flüchtiger Klick im Netz.


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Ein Plädoyer für echte Verbindung und das Sichtbarmachen von Emotionen.

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Kluge Gedanken zu Fotografie, Technik und der Kunst, sich als Mensch nicht im digitalen Rauschen zu verlieren.

ECHTHEIT – Ein tiefgehender Blick auf das Abenteuer Vatersein und die Kraft echter, ungeschminkter Geschichten.

Screenshot vom Webauftritt von Christian Anderl auf vaeter.co – offlinepleasure.at

INSPIRATION – Kluge Gedanken über Fotografie, Technik und den Mut, den Fokus wieder auf das Menschliche zu setzen.

Screenshot vom Webauftritt von Christian Anderl auf YouTube – offlinepleasure.at